Die Abstimmung läuft: Webhoster des Jahres 2026

Mitmachen und coole Preise gewinnen!

Status

/

/

Minecraft-Server erstellen: So gelingt dein eigener Spielserver

Minecraft-Server erstellen: So gelingt dein eigener Spielserver

Veröffentlicht am 24. Juni 2026
  5 Min. Lesezeit
  Aktualisiert am 24. Juni 2026

Du willst mit Freund:innen unabhängig von offiziellen Minecraft-Realms spielen und dabei die volle Kontrolle über Mods, Plugins und Einstellungen haben? Ein eigener Minecraft-Server macht genau das möglich. In diesem Beitrag zeigen wir dir, was du für die Einrichtung brauchst, worauf es bei der Wahl des passenden Servers ankommt. SwissHub, eine von uns unterstützte Gaming-Community, erklärt dir alles auch noch in einem kurzen Video.

Headerbild zum Blogbeitrag über die Erstellung eines Minecraft Servers. Oben der Minecraft-Schriftzug, darunter die Logos der Gaming-Community SwissHub und dem Webhosting- und Cloud-Anbieter hosttech. Dazwischen steht "hosted by" und unten "Wie bringe ich meinen Minecraft-Server online?" Im Hintergrund ist eine Minecraft-Welt zu sehen.

Inhalt

Darum geht's

  • Ein eigener Minecraft-Server gibt dir volle Kontrolle über Spielmodus, Spieleranzahl und Plug-ins.
  • Die benötigte Serverleistung hängt stark von Spieleranzahl, Mods und der Weltgrösse ab.
  • Wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie die Installation auf einem eigenen Server funktioniert.
  • hosttech unterstützt die Schweizer Gaming-Community SwissHub als Sponsoring-Partner.
  • Am Ende des Artikels findest du Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Minecraft-Server.

Eigener Server statt Realm: Warum sich das lohnt

Minecraft bietet zwar mit Realms eine offizielle Lösung für gemeinsames Spielen an, doch diese stösst schnell an ihre Grenzen: Die Einstellungsmöglichkeiten sind eingeschränkt, und individuelle Plugins oder Mods lassen sich nicht beliebig einbinden. Wer einen eigenen Minecraft-Server betreibt, entscheidet selbst über Spielmodus, maximale Spieleranzahl, Welteinstellungen und installierte Erweiterungen. Der Preis dafür ist etwas Eigenverantwortung: Updates, Konfiguration und Wartung liegen in deiner Hand – oder bei einer Managed-Server-Lösung beim Anbieter.

Für die Wahl des passenden Server– oder vServer-Modells spielt vor allem die voraussichtliche RAM-Auslastung eine Rolle. Sie hängt von mehreren Faktoren ab: der Anzahl gleichzeitig geladener Chunks (das sind die Teilbereiche der Spielwelt, die rund um die Spielerinnen und Spieler aktiv berechnet werden), der Anzahl installierter Plugins sowie der Menge an Redstone-Schaltungen, die im Hintergrund mitlaufen. Als grobe Richtwerte für einen reinen Vanilla-Server ohne Plugins gilt: Für eine kleine Gruppe von bis zu 10 Spielenden reichen oft 2 bis 4 GB RAM aus, grössere Communitys mit vielen Plugins oder Mods benötigen schnell 8 GB oder mehr.

Schritt für Schritt: Minecraft-Server einrichten

Die folgende Anleitung zeigt dir die grundlegenden Schritte zur Installation eines Minecraft-Servers auf einem eigenen vServer, Rootserver oder im virtual Datacenter.

  1. Server-Datei herunterladen
    Lade die offizielle Server-JAR-Datei von der Minecraft-Website herunter und lege sie in einem eigenen Verzeichnis auf deinem Server ab.
  2. Server erstmals starten
    Beim ersten Start generiert der Server automatisch eine Konfigurationsdatei (server.properties) sowie eine Endbenutzer-Lizenzvereinbarung (EULA), die du akzeptieren musst.
  3. Server konfigurieren
    In der server.properties-Datei legst du zentrale Einstellungen fest: Spielmodus, maximale Spieleranzahl, Schwierigkeitsgrad, Weltname und vieles mehr. Hier lohnt sich ein Blick auf die Standardwerte, um den ungefähren Ressourcenbedarf deines Setups abzuschätzen.
  4. Server starten und Port freigeben
    Damit deine Freund:innen sich verbinden können, muss der Standardport für Minecraft auf deinem Server beziehungsweise in der Firewall freigegeben sein.
  5. Verbindung testen
    Trage im Minecraft-Client unter «Multiplayer» die IP-Adresse deines Servers ein und verbinde dich.

Niwo und Manu von SwissHub zeigen dir das Ganze hier kompakt in einem Video:

Wer sich nicht sicher ist, ob das gewählte Server-Modell den eigenen Anforderungen genügt, kann sich jederzeit an unseren Support wenden – wir prüfen gerne gemeinsam, welche Lösung passt.

Partnerschaft mit SwissHub: Gemeinsam für die Schweizer Gaming-Community

Gaming lebt von Austausch und Gemeinschaft – genau dafür steht SwissHub. Der 2021 gegründete Verein hat sich zur grössten Gaming-Community der Schweiz entwickelt und zählt heute über 5 800 Mitglieder auf seinem Discord-Server. SwissHub bringt Menschen aus der ganzen Schweiz zusammen, die gemeinsam zocken, sich vernetzen und an Turnieren sowie Community-Events in Spielen wie League of Legends oder Counter-Strike teilnehmen. Im Zentrum steht dabei stets ein respektvolles, offenes Miteinander – unabhängig von Alter, Erfahrung oder Lieblingsspiel.

Für ihre Infrastruktur war SwissHub auf der Suche nach einem zuverlässigen Schweizer Hosting-Partner, der leistungsstarke technische Lösungen mit persönlichem Support verbindet. Wir freuen uns, dieser Partner zu sein und SwissHub seit mehreren Jahren als Sponsor mit Server-Ressourcen zu unterstützen. Im virtual Datacenter betreibt Swisshub den eigenen Minecraft-Server.

Fazit

Ein eigener Minecraft-Server lohnt sich für alle, die mehr Kontrolle über ihre Spielwelt wollen, als es Realms oder gemietete Spielehersteller-Server bieten. Die Einrichtung ist mit etwas technischem Grundwissen gut machbar, und bei der Wahl des passenden Servers kommt es vor allem auf die erwartete Spieleranzahl und geplante Erweiterungen an. Wer lieber auf eine Managed-Lösung setzt oder unsicher ist, welches Modell passt, findet bei uns persönliche Beratung. Schau dir unser Serverangebot an und finde die passende Lösung für dein eigenes Minecraft-Abenteuer.

FAQ zu Minecraft-Servern

Wie viel RAM braucht ein Minecraft-Server?

Das hängt von der Spieleranzahl, installierten Plugins und Mods sowie der Weltgrösse ab. Für eine kleine Gruppe ohne Plugins reichen oft 2 bis 4 GB RAM, bei grösseren Communitys mit vielen Erweiterungen sollten es 8 GB oder mehr sein. Am besten richtest du dich an den Standardeinstellungen der Server-Konfigurationsdatei, um den ungefähren Bedarf einzuschätzen.

Welche Java-Version brauche ich für einen Minecraft-Server?

Aktuelle Minecraft-Versionen benötigen eine zeitgemässe Java-Laufzeitumgebung. Wird eine veraltete Java-Version verwendet, kann der Server beim Start abstürzen. Es lohnt sich, vor der Installation die aktuell empfohlene Java-Version zu prüfen.

Was ist der Unterschied zwischen einem eigenen Server und einem Gameserver des Herstellers?

Ein gemieteter Gameserver des Spieleherstellers ist optimal an die Spielanforderungen angepasst, schränkt aber bei individuellen Einstellungen ein. Ein eigener Server gibt dir volle Kontrolle über Spielmodus, Spieleranzahl und installierte Plugins, erfordert dafür aber mehr Eigenverantwortung bei Updates und Wartung.

Kann ich Updates und Wartung meines Minecraft-Servers auslagern?

Ja. Bei einer Managed-Lösung übernimmt unser Technik-Team Updates und Wartung deines Servers für dich. Das eignet sich besonders für alle, die individuelle Einstellungen wünschen, sich aber nicht laufend um die Serveradministration kümmern möchten.

Welcher Server eignet sich für einen Minecraft-Server?

Für kleinere Gruppen reicht oft ein vServer aus, während grössere Communitys mit vielen Spielenden und Plugins von einem Rootserver oder dem virtual Datacenter mit mehr Ressourcen profitieren. Bei Unsicherheiten hilft unser Support gerne weiter, das passende Modell zu finden.

Inhalt

Artikel teilen

Link kopieren

Artikel teilen

Link kopieren
Bild von Sibylle Lagler

Marketing Manager    53 Artikel

535
Kategorie
Ubuntu Desktop auf einem Server installieren: Ubuntu-Installationsoberfläche auf einem Monitor und Ubuntu 26.04 LTS Download auf einem zweiten Bildschirm.

Auf einem Ubuntu-Server läuft standardmässig nur die Kommandozeile – für die meisten Aufgaben reicht das völlig aus. Willst du aber grafisch arbeiten, kannst du dir ganz einfach eine Desktopumgebung installieren. In dieser Anleitung zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du auf deinem Ubuntu-Server einen Desktop einrichtest, die passende Umgebung auswählst und anschliessend darauf zugreifst.

Laptop, auf dem ein Mail-Client zu sehen ist. Eine Hand auf der Tastatur.

Eine eigene E-Mail-Adresse einrichten klingt nach fünf Minuten Arbeit – in der Praxis scheitert es aber oft an falschen Servereinstellungen, falschen Nameservern oder DNS-Einträgen, die noch nicht aktiv sind. Wir zeigen dir, welche Prüfungen vorher nötig sind, wo du die richtigen Zugangsdaten findest und worauf du je nach E-Mail-Client besonders achten musst.

Headerbild zum News-Beitrag betreffend der Wahl zum Webhoster des Jahres 2026.

Das unabhängige Webhosting-Vergleichsportal Hosttest sucht den Webhoster des Jahres 2026. Wir sind auch dieses Jahr wieder nominiert in den Kategorien "Webhoster Schweiz" und "Colocation". Die Abstimmung läuft bis zum 18.10.2026. Danke für deine Stimme!

Debora Margiotta von hosttech im Porträt: Die ehemalige KV-Lernende arbeitet heute im Kundendienst und in der Buchhaltung.

Als erste KV-Lernende bei hosttech schloss Debora 2019 erfolgreich ihre Ausbildung ab. Sie blieb dem Unternehmen als Mitarbeiterin im Kundendienst und in der Buchhaltung erhalten und feiert nun bereits ihr 10-jähriges Jubiläum. Im Gespräch gibt sie Einblick in ihre Entwicklung, ihre Motivation und was ihr das Team bei hosttech bedeutet.

Rechenzentrum mit Server-Racks und Geschwindigkeitsanzeige als Symbol für leistungsstarke vServer, hohe Performance und flexible Serverressourcen.

Bei jedem vServer von hosttech kannst du zwischen den Leistungsmodi Dynamic und Aggressive wählen – doch was bedeutet das konkret für deine Anwendung? Viele Kund:innen sind unsicher, welcher Modus zu ihrem Projekt passt. In diesem Beitrag erkläre ich den Unterschied, vergleiche die Leistungswerte und zeige, wann sich ein Wechsel lohnt.

Headerbild zum Blogbeitrag über Virtual Private Server (VPS). Zu sehen ist ein Serverrack davor ein virtuelles Schloss-Symbol.

Ein VPS, auch Virtual Private Server genannt, verbindet die Kontrolle eines eigenen Servers mit überschaubarem Administrationsaufwand. Im Support begegnet uns regelmässig dieselbe Frage: Wie viel Leistung braucht ein Projekt wirklich, und wo liegen die Grenzen eines VPS? Dieser Beitrag ordnet die wichtigsten Entscheidungskriterien ein und zeigt dir, worauf es bei der Wahl wirklich ankommt.

Headerbild zur Erfolgsgeschichte der Zusammenarbeit zwischen hosttech und dem Schweizer IT-Dienstleister SOWARIS. Zu sehen sind die Logos von hosttech und SOWARIS, rechts daneben ein Portrait-Bild von Fernando Maniglio, Mitinhaber und Geschäftsführer von SOWARIS. Im Hintergrund Serverracks im Datacenter DATAROCK von hosttech.

Für SOWARIS war von Anfang an klar: Die eigene IT-Infrastruktur muss genauso leistungsfähig und flexibel sein wie die Lösungen, die der Schweizer IT-Dienstleister seinen Kunden anbietet. Mit dem virtual Datacenter von hosttech hat das Unternehmen genau das gefunden – und mit dem DATAROCK-Datacenter in Nottwil gleich noch die passende Colocation-Lösung dazu.

myhosttech Kundencenter