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Wieso ein vServer deiner Website einen Boost verpasst

Wieso ein vServer deiner Website einen Boost verpasst

Veröffentlicht am 10. Juli 2020
  4 Min. Lesezeit
•  Aktualisiert am 11. November 2024

Als Web-Entwickler oder als Agentur muss man sich oft für den Speicherort der entwickelten Websites entscheiden. Ich habe von einem Webhosting auf einen vServer gewechselt und bin begeistert!

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Webhosting vs. vServer

Zunächst stellt sich natürlich die Frage, was der Unterschied zwischen einem Webhosting und einem vServer ist. Dazu müssen wir annehmen, dass es sich beim Webhosting um das klassische Shared Hosting handelt. Beim Shared Hosting werden auf einem Server mehrere Kunden gehostet. Je nach Anbieter sind das dutzende, wenn nicht gar hunderte. Klar, dass dieser Server dann entsprechend belastet ist. Üblicherweise besteht somit die Problematik, dass ein einzelner Kunde den ganzen Server auslasten kann. Das kann dazu führen, dass alle anderen Kunden keinen oder nur sehr langsamen Zugriff haben. Bei hosttech kann das durch die intelligenten Limits zwar nicht passieren, jedoch verrät diese Aussage schon, dass man limitiert wird. Dieses Limit ist so gewählt, dass eine normale Website problemlos laufen kann. Gerade bei CMS wie WordPress gibt es aber immer wieder Aufgaben, welche etwas mehr Power benötigen. Das Limit schadet dann der Antwortzeit der Website. Und genau hier liegt der Vorteil eines vServers. Ein vServer ist ein kompletter virtueller Server, der nicht mit anderen Kunden geteilt werden muss. Folglich ist die Leistung nicht eingeschränkt und die eigene Website kann vollen Gebrauch von allen Ressourcen machen. Gerade bei einem Webshop ist das deutlich spürbar. Und wir wissen mittlerweile alle, dass lange Ladezeiten dem Umsatz schaden.

Ich verwende nun einen vServer und bin begeistert!

Vor einigen Jahren bin ich mit meinen privaten Web-Projekten komplett auf einen eigenen vServer umgezogen. Dabei habe ich mich für den vServer Foggy von hosttech entschieden. Dieser bietet mehr als genug Power, um einige Websites darauf zu betreiben. Wichtig zu wissen ist, dass ein vServer selbst verwaltet werden muss. Das ganze System muss betreut werden, was viel Aufwand bedeutet. Wer auch ohne technisches Know-how in den Genuss eines vServers kommen möchte, sollte sich für einen Managed vServer entscheiden. Dabei handelt es sich um einen vServer, der von hosttech verwaltet und gewartet wird. Somit entfällt der Aufwand, der bei einem vServer sonst entsteht. Wer seinen vServer nur für Websites verwenden möchte, kann auch auf ein Managed Hosting zurückgreifen. Dieses ist die ideale Kombination aus Webhosting und vServer. Das System ist so einfach gehalten, wie ein Webhosting, läuft aber auf einem eigenen Server und ist somit deutlich performanter.

Der Umzug auf einen vServer

Auf meinem vServer habe ich Plesk installiert. Dadurch habe ich auf dem vServer ein Control Panel, welches die Verwaltung von Websites deutlich vereinfacht. Dasselbe Control Panel läuft auch auf den Webhostings. Der Umzug erwies sich somit als nicht allzu schwer. Die Website wird im Idealfall zunächst in den Wartungsmodus versetzt (falls vom CMS zur Verfügung gestellt). Das gibt die Sicherheit, dass in der Datenbank keine neuen Einträge mehr erscheinen. Danach wird die Datenbank heruntergeladen und das Dateisystem gezippt und ebenfalls heruntergeladen. Auf dem neuen Server wird das Ganze umgekehrt dann importiert. Im Panel werden noch die E-Mail-Adressen erstellt und dann können die nötigen DNS-Anpassungen vorgenommen werden. Eine etwas genauere Beschreibung zum ganzen Prozess haben wir bereits in unserem Blog-Beitrag zum Thema Umzug beim Provider-Wechsel publiziert.

Lohnt sich der Wechsel auf einen vServer?

Ich möchte hier nicht einfach nur Werbung machen und einen vServer verkaufen. Natürlich ist der vServer nicht für jeden die richtige Wahl. Nebst all den Vorteilen bringt ein vServer auch Arbeit oder Kosten mit sich. Wer technisch nicht die Erfahrung hat, einen kompletten Server zu verwalten, sollte bevorzugt auf ein Managed Hosting setzen. Wer technische Erfahrung hat, kann sich die Verwaltungskosten sparen und somit zu günstigen Preisen einen leistungsstarken vServer mieten. Fehlt sowohl das technische, als auch das finanzielle, ist weiterhin das Webhosting eine kluge Wahl für kleine Webseiten. Man stelle sich am einfachsten die Frage: „Kann meine Website ein Managed Hosting finanzieren?“

Ist die Antwort „Ja“, sollte man nicht länger warten und die Vorteile eines eigenen Servers beanspruchen. Wenn es bei der Website aber um eine kleine Familien-Homepage geht, die im Monat weniger als 100 Aufrufe hat, lohnt sich die Investition wahrscheinlich nicht.

Ich hoffe, dass dieser Beitrag bei der Entscheidung helfen kann und noch mehr Website-Inhaber in den Genuss von hoher Performance der eigenen Website kommen.

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Bild von Alex Dörrer

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